Stellenangebot aufgeben –
Print oder online? Oder doch beides?

Unser Vergleich rund um das Thema Print oder online

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Stellenangebot aufgeben – Print oder online? Oder doch beides?

Früher oder später beschäftigt jeder Recruiter sich auch mit der Frage: Print oder online?

Hierzu lassen sich ohne tiefere Recherche zwei Standpunkte finden, die recht weit verbreitet sind und mit gewissem Eifer verfechtet werden. Betrachtet man jedoch woher die einzelnen Standpunkte rühren, kommt man schnell zu dem Schluss: die Wahrheit liegt wohl eher irgendwo in der Mitte.

Statement 1: „Print ist tot!“

Dies ist eine Äußerung, die im Online-Bereich weit vertreten ist. Vertreter dieses Standpunkts verweisen auf Statistiken zu zurückgehenden Auflagen von Printpublikationen, zurückgehenden Werbebuchungen und abnehmenden Seitenzahlen, weniger Umsätzen und verschwindenden Arbeitsplätzen im Print-Bereich.

Viele dieser Aussagen sind richtig. Durch den digitalen Wandel haben klassische (Print-)Medien zugunsten des WWW an Reichweite verloren.

Doch bedeutet dies zwangsläufig, dass eine Schaltung Ihrer Personalanzeige in Print-Medien schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt ist, sind die gebuchten Medien nicht schon längst „tot“?

Eine Studie des Institut für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB) aus dem Jahr 2014 kommt zu einem anderen Ergebnis: hier wurde verglichen, auf welchem Wege es letzten Endes zur erfolgreichen Einstellung der Bewerber kam. Dabei standen sich Print-Anzeigen verhältnismäßig nicht schlechter, als Anzeigen in Online-Jobbörsen.

Am schlechtesten schnitten hier Anzeigen ab, die lediglich auf der Homepage des Unternehmens abgestellt wurden. Im Übrigen laut dieser Analyse die am weitesten verbreitete, aber auch verhältnismäßig erfolgloseste Methode der Personalsuche - mit einer Erfolgsquote unter 10 %.

Statement 2: „Die Kombination Print + Online ist unschlagbar!“

Nachdem das Auftreten und vor allem der Erfolg der ersten Online-Jobbörsen quasi ein Schlag ins Gesicht der Print-Branche war, brauchte selbige erst einmal eine Weile um sich zu sammeln und den Anschluss zu finden.

Schon lange gibt es viele namhafte Online-Jobbörsen deren Betreiber im Hintergrund die guten, alten Verlagsgesellschaften sind. Da scheint es natürlich wenig verwunderlich, wenn aus dieser Richtung die kombinierte Buchung von Print & Online (natürlich am Besten in den hauseigenen Print- und Online-Publikationen) als das ultimative Allheilmittel in der Personalsuche proklamiert wird.

Unser Fazit:

Ob Sie eine Stellenausschreibung nun im Print-Bereich, besser online oder vielleicht doch direkt über beide Kanäle veröffentlichen, will im Einzelfall wohl überlegt sein. Hierzu sollten Sie die Natur der Stelle und der gesuchten Bewerber analysieren in Hinblick darauf, auf welchem Kanal Sie den idealen Kandidaten wohl am ehesten erreichen würden. Suchen Sie „hippe Youngster“ ist eine Veröffentlichung im Online-Bereich und sozialen Medien indiziert. Suchen Sie hingegen zum Beispiel einen Geschäftsführer, werden Sie über eine Veröffentlichung in namhaften Wirtschaftsjournalen wohl eher fündig, als über Facebook und Co.

Wir stehen unseren Kunden mit unserer langjährigen Erfahrung jederzeit gerne und kostenfrei bei der Auswahl der geeigneten Veröffentlichungskanäle zur Seite!

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